Bestattungen Lauwigi
Rugenbarg 39
22549 Hamburg-Osdorf

Grabarten - Bestattungsformen

Um die richtige Entscheidung hinsichtlich der Grabart und der Bestattungsform zu treffen, ist es sinnvoll, sich gut zu informieren und sich Zeit zu nehmen. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale für Sie aufgelistet:

Wahlgrab (bei Erd- und Feuerbestattungen)
Das Wahlgrab kann schon zu Lebzeiten auf einem Friedhof frei ausgesucht und erworben werden. Lage und Größe der Grabstätte können Sie so selbst bestimmen. In einem Wahlgrab sind auch mehrere Bestattungen möglich, so ist eine Familiengrabstätte für mehrere Verstorbene immer ein Wahlgrab. Das Nutzungsrecht lässt sich in der Regel auf maximal 30 Jahre ausdehnen.

Reihengrab (bei Erd- und Feuerbestattungen)
Die Lage dieser Grabstätte wird von der Friedhofsverwaltung bestimmt. Im Reihengrab ist immer nur eine einzige Bestattung möglich, es eignet sich daher nicht als Familiengrabstätte. Die vorgeschriebene Ruhezeit wird zugeteilt und muss eingehalten werden, eine Fristverlängerung ist nicht möglich. Die Nutzungsrechte nach Ablauf dieser Frist gehen zurück an die Friedhofsverwaltung, das Grab wird daraufhin aufgelöst.

Rasengrab
Hier erfolgt die Beisetzung des Sarges oder der Urne des Verstorbenen in einem Rasenfeld. Das Grab kann mit einer flachen Grabplatte versehen werden, die der Rasenhöhe entspricht. Die Rasenpflege übernimmt die Friedhofsverwaltung, daher entfallen die Grabpflegekosten.

Anonymes Grab
Eine weitläufige Rasenfläche nimmt in der Regel die Urne des Verstorbenen auf. Auf ausgewählten Hamburger Friedhöfen sind auch Erdbestattungen möglich. Der Grabplatz wird nicht gekennzeichnet, nur die Friedhofsverwaltung kennt diese Stelle. Die Beisetzung findet ohne die Anwesenheit von Angehörigen oder sonstigen Hinterbliebenen statt. Für diese Lösung sprechen in erster Linie die geringeren Kosten. Die Trauerverarbeitung der Angehörigen kann diese jedoch erschweren, da ihnen der Bezugspunkt fehlt, an dem sie das Andenken des Verstorbenen pflegen können. Auch hier entstehen keine Kosten für die Pflege des Grabes.

Kolumbarium (nur bei Feuerbestattungen)
Ein Kolumbarium bietet die Möglichkeit, die Urne oberirdisch beizusetzen. Die Beisetzung kann sowohl im Freien, in Urnenwänden oder in geschlossenen Räumen in Urnennischen stattfinden. Auch bei dieser Beisetzungsart entfallen Grabpflegekosten gänzlich.

Seebestattung
Die Asche wird in einer wasserlöslichen Urne dem Meer übergeben. Dieser Vorgang findet wahlweise in Anwesenheit der Hinterbliebenen statt, auch die Ausrichtung einer Trauerfeier auf dem Schiff ist möglich. Die Hinterbliebenen erhalten eine Seekarte mit den Koordinaten der Bestattung. Diese Form der Bestattung empfiehlt sich nur dann, wenn der Verstorbene eine besondere Verbindung zum Meer hatte.

Natur- oder Baumbestattungen (nur bei Feuerbestattungen)
Auf bestimmten Friedhöfen oder in ausgewiesenen Wäldern können Urnen beigesetzt werden. Der natürliche Waldcharakter muss erhalten bleiben. Auch hier entfällt eine Grabpflege.

Weitere Bestattungsformen sehen z. B. das Verstreuen der Asche auf Almwiesen in der freien Natur vor, auch dies ist genehmigungspflichtig. Nicht jeder Friedhof verfügt über die oben aufgezählten Grabarten.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Entscheidungsfindung und bei der Suche nach dem geeigneten Ort.